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"Gegenwart"
"Gegenwart"

Jetzt ist wieder so viel Zeit vergangen und die ursprüngliche Idee, Minimum ein mal im Monat einen Beitrag auf meine Website zu bringen, ist kläglich gescheitert…..aber der gute Vorsatz zählt bekanntlich😄


 Warum? Ich bin eine „One-Women-Show“, 


die sozialen Medien möchten bedient , Bewerbungen für Wettbewerbe und Ausstellungen müssen recherchiert und geschrieben, das Marketing muss immer wieder neu angepasst werden, meine Website verlangt auch meine Aufmerksamkeit und um nicht zu vergessen, mein eigentliches Hauptgeschäft ist das Malen.

Da bleibt nicht mehr viel Zeit übrig und da ich keine Hausangestellten, Leibeigene oder Klone von mir habe, fallen noch hier und da andere Arbeiten an. Freizeitaktivitäten oder unerwartete Geschehnisse sind nicht mit eingeplant.

Und so komme ich übergangslos zu meinem heutigem Thema: Erfolg und Misserfolg!


Heute ist einer dieser Tage, der mich zweifeln lässt, ob ich hier nicht gegen Windmühlen kämpfe!

Ein unsichtbarer Gegner, der Dich vernichten kann ohne ihn je gesehen zu haben.


 Die Kunst ist eine Diva!


Aber eines nach dem Anderen….

Seit dem letzten Beitrag von mir auf meiner Website, habe ich sehr viel gemalt, es sind in dieser Zeit drei neue große Bilder entstanden, die zwar den Weg hier her noch nicht gefunden haben, doch auf Facebook ist das Hochladen der Fotos ein Kinderspiel….im Gegensatz zu meiner Homepage!....ich bin aber dran!


Der Faktor Zeit spielt immer eine große Rolle. Auf jeden Fall, habe ich mich bei „Luxembourg Art Price 2020“, bei „SunnyArt 2020“, „Show of heads, London“ und „Artbox Zürich“ eingeschrieben mit der Hoffnung auf Ausstellungsmöglichkeiten, um nur ein paar aufzuführen. 


Das Ganze kostet mich viel Zeit und immer ein „Eintrittsgeld“….um überhaupt dabei sein zu können. Von den Veranstaltern/Galerien wird leider kaum eine Transparenz zugelassen z.B. über die Juroren, auch nicht nach dem Wettbewerb,  die Auswahlkriterien bleiben unbekannt und gefühlt wirkt es willkürlich. Wenn man ein wenig Glück hat, bekommt der Künstler wenigstens eine Absage…das ist nicht üblich und nachfragen nicht erwünscht. 


Die Bewerbungen sind sehr arbeitsintensiv, eine Beschreibung von mir und meiner künstlerischen Idee, einen Lebenslauf mit Foto, auch meine Werke sollen erklärt und interpretiert sein. 

Da ich immer die neuesten Bilder meines Schaffens aussuche….muss der Text dafür von mir dann doch noch geschrieben werden. Die Schwierigkeit liegt darin, dass ich mich das erste Mal bewusst mit meinem Bild auseinander setzen muss, um Worte zu finden, die ich wesentlich besser malen kann, als schreiben. Wie schon erwähnt bin ich eine Gefühlsmalerin,….und vielleicht auch Perfektionistin aber keine Autorin😉

…und als i-Tüpfelchen kommt noch hinzu…..bitte das Ganze auch auf Englisch!


Aber, so what?...das gehört einfach dazu.


Zur Erklärung, warum ich im Ausland und nicht in Deutschland meine „Erfüllung“ suche!


Ich habe es schlichtweg aufgegeben, Deutschland hat einer der konservativsten Kunstszenen, die nur über Beziehungen gangbar gemacht werden und ich spreche hier nicht von den erfolgreichsten Galerien und Museen, sondern von den Kulturämtern und Vereinen z.B. von meinem Wohnort, im Kreis, Bundesland, Deutschlandweit!


Um einen Erfolg zu erlangen, habe ich im Durchschnitt vorher dreißig Misserfolge, die ich natürlich nicht in den Medien poste, also nicht öffentlich mache. Mal trifft es mich mehr und mal weniger und heute bin ich bei „ mehr“ angelangt. Meine ganzes Herzblut, Energie und Liebe flossen in diese Bewerbungen ein, sowie Hoffnung und Zuversicht und deshalb war die Enttäuschung groß, als ich selbst heraus finden musste, dass ich nicht in die engere Auswahl gekommen bin.


Doch es gibt auch die andere Seite, den Erfolg, von tausenden Mitbewerbern ausgesucht worden zu sein, den Finalist Award zu erhalten. Das ist eine Auszeichnung, Anerkennung, Lob meiner Kreativität und Ausführung, die die Seele unglaublich streichelt. Die alles Negative wieder wett macht und mich mit positiver Energie überschwemmt, ein wunderbares Gefühl in mir.


Es ist das härteste Geschäft überhaupt und ich weiß auf was ich mich eingelassen habe. Trotz allem darf ich auch mal niedergeschlagen und frustriert sein und um mich selbst zu hinterfragen, welchen Sinn es hat weiter zu machen.


Meine Antwort darauf ist „ Es fühlt sich richtig an und meine Kunst macht mich glücklich“, also werde ich immer wieder neue Wege finden meine Ziele zu erreichen.