Auszug aus dem Artikel von Marta Lock:
Die vielfältigen Ansichten der Existenz in den rätselhaften Werken von Alexandra Mohr
Alexandra Mohr, eine deutsche Künstlerin, die nicht umhin kann, auf jenen Expressionismus zurückzugreifen, der die Geburt ihrer eigenen Nation miterlebt hat, führt in ihren Werken auch Elemente ein, die typisch für den Surrealismus sind, um eine persönliche Sichtweise auf die Orientierungslosigkeit und Prekarität des zeitgenössischen Menschen zu erzählen und zu bezeugen, die in vielerlei Hinsicht von den Ängsten des zwanzigsten Jahrhunderts weit entfernt, aber nicht weniger intensiv und destabilisierend für ein tägliches Leben ist, das ständigen Veränderungen und globalen Herausforderungen ausgesetzt ist.
Das Losungswort der Mohr-Gemälde scheint genau die Verwandlung, die Metamorphose und das Bedürfnis des modernen Menschen zu sein, sich mit einer chamäleonartigen Haltung zu formen und zu tarnen, basierend auf den Menschen, mit denen er in Kontakt kommt, oder den Ereignissen, die er erlebt, oder den vielen dissonanten Stimmen, denen er tagsüber zuhört.
So wird der Blick des Künstlers zu einem Mittel, um die Gedanken und Wahrheiten zu untersuchen, die in anderen, aber auch in der Wirklichkeit, die das gegenwärtige Leben umgibt, verborgen sind, eine Ermahnung an den Betrachter, aufmerksamer auf das zu hören, was sich um ihn herum abspielt, um die Rätsel zu entdecken und ihre Implikationen zu vertiefen, die sonst nicht wahrgenommen würden.
In der Arbeit "Past, present, future" (Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft) versucht Alexandra Mohr, in eine komplexe, vielschichtige Innerlichkeit einzudringen, die sich durch geschehene und bevorstehende Ereignisse verändert, die aber allzu oft vergisst, innezuhalten und sich mit dieser Komplexität auseinanderzusetzen, weil sie schwer zu akzeptieren ist, manchmal schmerzhaft gerade wegen Ereignissen, die zwar den Protagonisten verwandeln, aber in eine Schublade der Erinnerung gelegt wurden, wo es besser ist, sie zu behalten.
Und doch tauchen sie bei genauerer Betrachtung immer noch aus einem Ausdruck, aus einer Falte im Gesicht, aus einem scheinbar vergessenen Detail auf. Auf der Leinwand Gegenwart (Present) scheinen die geschwungenen Linien, die das Gesicht im Vordergrund umhüllen, die Schichtung der Existenz darzustellen, diese Anhäufung von Erfahrungen, Episoden, Ereignissen, die die Fähigkeit haben, das Wesen eines jeden langsam, aber unausweichlich zu verändern, auch wenn man stark an Überzeugungen gebunden bleiben möchte und Fixpunkte, denen man nicht widerstehen kann. Wir müssen uns also damit abfinden, mit all dem Gepäck zu leben, das wir mit uns führen und das uns schließlich zu den Menschen macht, die wir geworden sind.
Wenn jedoch das erzählte Individuum das Bedürfnis verspürt, sich zu befreien oder, im Gegenteil, sich zu schützen, entfernt sich Alexandra Mohr von seiner eher figurativen Seite und nähert sich dem unbestimmten Abstrakten Expressionismus, der den Körper, den er zu schützen hat, nie ganz verbirgt, sondern ihn verschleiert, ohne ihn aufzulösen, denn gerade in der Verwirrung liegt eine neue Gewissheit für die Möglichkeit der Wiedergeburt.
… Für diese philosophische Auffassung des Künstlers, der den Menschen und das Individuum als zentrales Wesen einer Welt betrachtet, die ihn stattdessen vergessen zu wollen scheint; in den von der Geschichte immer wieder vorgeschlagenen Verläufen und Rekursen findet Alexandra Mohr das gleiche Bedürfnis, die Emotionen und Ängste des gegenwärtigen Lebens in eine bildliche Recherche einzubringen, aus der nur der Mensch mit all seinen Schwächen, mit seinen Ängsten, mit seiner Vergänglichkeit hervorgehen kann.
Alexandra Mohr blickt auf eine sehr lange künstlerische Laufbahn zurück. 2003 malte sie ihre ersten Leinwände, aber erst 2018 entschied sie sich, ihre Werke der Öffentlichkeit zu zeigen, indem sie an wichtigen internationalen Ausstellungen und Messen teilnahm - in der Schweiz, in Spanien, in den USA und natürlich auch in Deutschland; sie arbeitet auf Bestellung sowohl abstrakt als auch figurativ.
Competition Camelback Gallery
ARTBOX PROJECT BARCELONA 1.0
18-22 März 2020!
Brentano Tattoo & Galerie
MAIN-ECHO
https://www.main-echo.de/regional/stadt-kreis-aschaffenburg/Studio-fuer-Kunst-und-Tattoos-in-der-Schweinheimer-Strasse;art4011,6832913
Portulano, die in Florenz Kunst und Theaterwissenschaften studiert hat und anschließend eine Ausbildung zur Tätowiererin absolvierte, lebt seit dreieinhalb Jahren in Aschaffenburg. Zuvor hatte sie in einem Tattoo-Studio im Stadtteil Damm gearbeitet. Mit dem Schritt in die Selbstständigkeit verbindet die 32-Jährige ihre beiden Leidenschaften: Kunst und Tätowieren.
Für die aktuelle erste Ausstellung in den komplett renovierten und neu gestalteten insgesamt 70 Quadratmeter großen Räumen hat Portulano die aus Seligenstadt stammende und in Frankfurt lebende Künstlerin Alexandra Mohr eingeladen, die unter dem Titel »ARTMOHR« farbenfrohe surrealistische und abstrakte Bilder zeigt. Ihre Arbeiten seien »ein Spiegel ihrer Emotionen und Lebensereignisse«, so Mohr über ihre Werke.
Alexander Bruchlos
Impressionen aus Ingolstadt 2019
Dankbar für die vielen bunten Eindrücke, Ereignisse und Menschen, die ich kennenlernen durfte ging die 3. ART EXPO INTERNATIONAL 2019 am 15. September in INGOLSTADT zu Ende.
Nachtrag zur SWISS ART EXPO 2019 Zürich!
Meine Werke sind noch zu sehen im September und November auf dem ARTBOX.SCREEN in der ARTBOX.GALLERY!
SWISS ART EXPO
ARTBOX PROJECT ZÜRICH 1.0
15.08. - 19.08.2019
"Gemeinsam"
Seite an Seite, solidarisch, uns auf den Weg machen, zeigt ihre Farbenvielfalt im "Wir" und ist sogleich eine Stärkung des Ichs.
Der Wunsch, "Gemeinsam" ist tief verwurzelt,
ein angeborenes Bedürfnis nach Bindung und Zugehörigkeit.
Wir spüren die Eintracht, beseitigen Abstände und die Berührungsfurcht und es schützt vor Unsicherheit und Zweifel.
Ausnahmslos brauchen wir das Miteinander und die Verbundenheit, dann spüren wir die Stärke, Kraft und Dynamik, um uns auf die Reise zu begeben. Wir ist keine Anzahl sondern eine Beziehung!